Deutsche TV-Plattform

AG Smart Media

Nicole Agudo Berbel, Leiterin Arbeitsgruppe Smart Media

Die Arbeitsgruppe Smart Media der Deutschen TV-Plattform fördert seit vielen Jahren die Entwicklung von Smart-TV und smarten Anwendungen im deutschen Markt. Sie befasst mit Addressable und Personal TV, HbbTV, der Auffindbarkeit von Inhalten, Multiscreen-Szenarien, OTT, Datenschutz und Sicherheit sowie Vermarktungspotenzialen. 

Nächste Sitzung der Arbeitsgruppe

11. März 2022

Die Arbeitsgruppen der Deutschen TV-Plattform sind das Herzstück des Vereins – die Task Forces sind quasi der Maschinenraum der Arbeitsgruppen. Hier werden fokussiert und gezielt Themen von Mitgliedern der AG bearbeitet, die sich im Rahmen der AG-Arbeit als besonders wichtig oder drängend herauskristallisiert haben. Das aktive Engagement in den Task Forces steht grundsätzlich allen Mitgliedern offen. 

Task Force ADB2

„Wir ebnen den Weg für die Einführung neuer HbbTV-Services mit ADB2 in Deutschland“

Frank Heineberg, Leiter Task Force Glossar ADB2

ADB2 ist die Abkürzung für „Application Discovery over Broadband“. Dabei handelt es sich um eine ergänzende HbbTV-Spezifikation, die mittels Watermarking (zusätzliche Wasserzeichen in Audio/Video) eine alternative Möglichkeit zum Start von HbbTV-Applikationen sowie die Übertragung von Stream-Events ermöglicht. Diese Dienste können mittels ADB2 auf HbbTV-fähigen Fernsehern auch dann ausgespielt werden, wenn das ursprüngliche HbbTV-Signal des Broadcasters nicht empfangen werden kann – etwa, wenn eine über HDMI angeschlossen Set-Top-Box nicht HbbTV-fähig ist.

Daraus resultiert ein großes Marktpotenzial für ATV-Inhalte und Werbeformen, gleichzeitig ist diese neue Technologie aber komplex. Die Task Force ADB2 erarbeitet deswegen ein White Paper, das technische Profile und Mindestanforderungen bzgl. HbbTV-Geräte für die Markteinführung von ADB2 beschreibt und in Q1 2021 veröffentlicht werden soll.

Task Force Metadaten

Die Task Force Metadaten hat kürzlich das Basisset Metadaten um den Aspekt non-lineare Inhalte erweitert und evaluiert momentan, inwiefern die Initiative auf europäische Ebene gehoben werden kann.

Uwe Barann, Leiter Task Force Metadaten

Die Distribution von Programm-Metadaten erfolgt in mehreren Schritten und häufig zwischen mehr als zwei Partnern: Der Programmveranstalter agiert als Datengeber, Metadatendienstleister und EPG-Betreiber je als Datennehmer. Dies verursacht Reibungsverluste – Daten kommen nicht so am Ende der Kette an, wie vom Datengeber intendiert, oder werden nicht so abgeschickt wie zur Anzeige nötig. Zur Verringerung der Reibungsverluste will das Projekt Metadaten beitragen. Programmveranstalter sollen dahingehend sensibilisiert werden, dass für die Auffindbarkeit ihrer Programme ein bestimmtes Minimalset an formatierten und strukturierten Daten erforderlich ist. Mit den Ergebnissen des Projekts erhalten die Marktteilnehmer Hinweise darauf, mit welchen Daten zu rechnen ist, und wie auf diesem Weg eingehende Daten besser genutzt werden können. Dabei ist es das erklärte Ziel, die Kluft zwischen den Möglichkeiten bei der Bereitstellung und den Erwartungen bei der Abbildung zu gering wie möglich zu halten.

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