Ultra HD-StreamingUHD VoD Streaming

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Letzte und aktuelle Fassung vom Oktober 2016

YouTube, Netflix & Co. 

Die ersten Ultra HD-Videos auf der Videoplattform YouTube wurden bereits 2010 veröffentlicht. Was langsam begann, hat sich heute zu einem veritablen Angebot mit Videos in Ultra HD (3.840 x 2.160) oder sogar Cinema 4K Auflösung (4.096 x 2.160) mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde gemausert. YouTube hat sogar schon für UHD-2 vorgesorgt und lässt seine Nutzer 8K-Material hochladen. Seit 2015 bietet die Plattform Vimeo eine vollwertige Unterstützung des Ultra HD-Standards an. In Deutschland hat Videoload (auch als App für Smart-TVs) aktuelle Filme in Ultra HD im Angebot.  

Für die Komprimierung des hochauflösenden Materials, kommt der VP9 Codec zum Einsatz. Dieser komprimiert ähnlich effektiv, wie der im Ultra HD-Standard angewendete HEVC (H.265)-Codec. Die neuste Version der VP9-Codec mit der Bezeichnung „Profil 2“ unterstützt sogar High Dynamic Range Videos in Ultra HD / 4K Auflösung. Die Wiedergabe von Youtube-Videos mit HDR soll noch im Sommer 2016 starten.

Viele aktuelle Ultra HD Fernseher unterstützen bereits den VP9 Codec und geben via Youtube App Videos der Streaming-Plattform mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten mit eine Bildfrequenz von bis zu 60Hz aus. Nachfolgend ein paar beeindruckende Beispiele aus dem Ultra HD Portfolio von Youtube:

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Ultra HD wird inzwischen auch im professionellen VoD-Streaming-Lager großgeschrieben. Der VoD-Dienst „Netflix” brachte die ersten hochwertig produzierten Ultra HD-Inhalte im April 2014 an den Start. Die zweite Staffel der Politthriller-Serie „House of Cards” sowie einige Natur-Dokumentationen bildeten das Startangebot von „Netflix 4K”. Details unter 4kfilme.de.

Ende 2014 gesellte sich auch Amazon Video zur Riege der Ultra HD-Anbieter. Für Amazon Prime-Kunden war das hochauflösende Streaming-Angebot kostenlos und somit für viele der erste Berührungspunkt mit Ultra HD-Inhalten. Details unter 4kfilme.de.

Je nach VoD-/Streaming-Dienst wird allerding ein Internetanschluss von 18 Mbit/s bis 25 Mbit/s benötigt, der nicht bei allen Nutzer zur Verfügung steht. Oft fehlte auch die Software-Unterstützung seitens der Geräte-Hersteller. Inzwischen haben Netflix und Amazon Video ihr Ultra HD-Portfolio weiter ausgebaut, das bequem mit vorinstallierten Smart-TV-Apps oder externen Set-Top-Boxen genutzt werden kann. Netflix unterstützt bereits HDR und setzt für die Eigenproduktion „Marco Polo” auf Dolby Vision. Auch Amazon bietet mittlerweile Inhalte in Dolby Vision an.Weitere Informationen unter 4kfilme.de.

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