Themen-Archiv TV-Empgangswege

NAB: Neue Allianz für Sat›IP-Standard gegründet

SAT IPApril 2015. Internationale Technologie-Firmen und führende Satellitenbetreiber haben eine Allianz gebildet, um die Entwicklung und Marktumsetzung von Sat›IP zu fördern. Wie auf der NAB Show in Las Vegas bekannt wurde, geht es um kompatible Hard- und Software, wobei der Satellitenbetreibern SES und Hispasat sowie die Industrievertretern Panasonic, Nagra, ALi Corporation und MaxLinear zu den Gründern gehören.

Die Sat›IP-Technologie wandelt Satellitensignale in IP-Datenströme um, die im gesamten Heimnetzwerk über WLAN oder Netzwerkkabel an die Empfänger verteilt werden. Auch Tablets und Smartphones können diese Signale mit speziellen Apps empfangen. Sat›IP ist in Europa genormt und kompatibel mit allen verfügbaren Netzwerk-Systemen wie WLAN, Power-LAN oder kabelgebundenen Netzwerken. Insgesamt 40 Hersteller bieten schon Sat›IP-Produkte an.


Digitale Dividende II: Rundfunkfrequenzen werden versteigert
Bundesnetzagentur

Januar - März 2015. Mit der Einigung von Bund und Ländern und den entsprechenden Bundesratsbeschluss hat die BundesNetzAgentur den Prozess zur Versteigerung der Rundfunkfrequenzen im 700 MHz-Band zugunsten einer besseren Breitbandversorgung eingeleitet. Demnach sollen der bisher für das digitale Antennenfernsehen DVB-T genutzte Übertragungsweg ab Ende Mai/Anfang Juni 2015 versteigert werden (BMVI-Pressemitteilung). Mit den Erlösen könnte die Versorgung mit breitbandigem Internet in ländlichen Regionen verbessert werden (Digitale Dividende II). Das soll allerdings unter mediabroadcast-logoBeachtung der Belange des Rundfunks erfolgen, der von DVB-T auf DVB-T2 umsteigt. Dazu haben die Landesmedienanstalten den Plattform-Betrieb ausgeschrieben und dem einzigen Bewerber Media Broadcast den Zuschlag erteilt. Mit dieser Lizenz will das Unternehmen ab dem Frühjahr 2016 in Ballungsräumen die Umstellung des digitalen Antennen-Fernsehens beginnen. Das Ende des schrittweisen Migrationsprozesses ist bundesweit für 2019 vorgesehen (Pressemitteilung).


Deutsche TV-Plattform unterstützt Pilotprojekt für DVB-T2 mit HEVC in Berlin

Oktober 2014. Ein Pilotprojekt zur Erprobung des neuen DVB-T2-Standards mit HEVC ist durch Media Broadcast in Berlin gestartet worden dvb-t2(Pressemitteilung mit Details). Beteiligt sind neben dem Sendenetzbetreiber Media Broadcast alle führenden deutschen TV-Sender, die relevanten Verbände sowie zahlreiche Unternehmen der Endgeräte-Industrie. Der Testbetrieb ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum zügigen Aufbau einer DVB-T2-Plattform für das digital-terrestrische Fernsehen der Zukunft in Deutschland. So soll die Programmvielfalt vergrößert und der Empfang von HDTV via Antenne auch indoor-portabel ermöglicht werden.HEVC Für 18 Monaten steht damit eine Testumgebung zur praktischen Entwicklung künftiger DVB-T2-Endgeräte zur Verfügung. Außerdem will Media Broadcast eine entsprechende Service-Plattform mit Verschlüsselung und ein Umschaltszenario von DVB-T auf DVB-T2 erproben. Der Sendenetzbetreiber und die Mehrzahl der Projektpartner sind Mitglieder der Deutschen TV-Plattform, bei der sich die spezielle Arbeitsgruppe Broadcast Infrastruktur damit beschäftigt. Derzeit nutzen laut dem jüngsten Digitalisierungsbericht rund 7,4 Millionen Haushalte (18,5 %) in Deutschland DVB-T über verschiedenste Endgeräte. In ländlichen Gebieten liegt die Nutzung eher im einstelligen Prozentbereich, während in Ballungsräumen Spitzenwerte von rund 30 Prozent der Haushalte das ÜberallFernsehen nutzen.


Weichenstellung bei der Terrestrik: DVB-T2 in Deutschland kommt

Juni 2014. Während Media Broadcast weitere Sender in altDVB-T-Ballungsräumen aufschaltet, hat der Sendenetzbetreiber zugleich den Aufbau einer Plattform für den Nachfolgestandard DVB-T2 in Deutschland angekündigt. Außerdem haben sich alle Marktbeteiligten, darunter die großen Sendergruppen, auf eine Markteinführung geeinigt. Unter Moderation der Landesmedienanstalten soll medienanstalten-logodabei DVB-T2 im neuen Videocodierstandard HEVC (H.265) eingeführt werden, wurde nach dem Runden Tisch von Vertretern der Medienanstalten, ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat.1, VPRT und Media Broadcast bekannt gegeben. Für Verbraucher bedeutet das einen Austausch ihrer entsprechenden Geräte für terrestrischen TV-Empfang. DVB-T2 ermöglicht den Empfang von mehr Programmen in besserer Qualität, insbesondere in HD. Während die privaten Anbieter und ueberallfernsehen-logoNetzbetreiber ein Angebot anstreben, das überwiegend verschlüsselt und bundesweit einheitlich vermarktet wird, wird das öffentlich-rechtliche Angebot weiterhin unverschlüsselt empfangbar sein. Schrittweise soll die Umstellung ab 2016 erfolgen und bis 2019 abgeschlossen sein.

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