Themen-Archiv Smart Media

Smart-TV-Standard HbbTV erhält Version 2.0

Februar 2015. Das HbbTV-Konsortium hat die neue Version 2.0 für den Standard Hybrid broadcast broadband TV hbbtv logo neuveröffentlicht (Pressemitteilung). Die direkte Verbindung von linearem TV-Programm mit Web-Zusatzangeboten am Smart-TV-Bildschirm funktioniert künftig auch mit dem neuen Fernsehformat Ultra HD und dem neuen Videokompressionsstandard HEVC. Die Unterstützung des neuen Webseiten-Standards HTML5 und von MPEG DASH bedeutet bessere Einbindung besonders von Bewegtbild, ohne zusätzliche Applikationen. Und die CI Plus-Einbindung erlaubt die Nutzung verschlüsselter Inhalte. Dazu kommen in HbbTV 2.0 noch weitere Funktionen: Synchronisierung der Inhalte auf TV-Geräten, Smartphones und Tablets; zusätzliche Audiostreams parallel zum TV-Programm; Untertitelung in mehreren Sprachen; bessere Einbindung von Social Media und User Generated Content; mehr Auswahlmöglichkeiten für Zuschauer zum Schutz ihrer privaten Daten (FAQs).


Fußball-WM als multimediales TV-Highlight

Juni 2014. Die Fans in Deutschland sieht die altDeutsche TV-Plattform als Gewinner der Fußball-WM in Brasilien, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Dabei profitieren die WM-Zuschauer von der Vielfalt der Empfangswege, der smarten Vernetzung bei Unterhaltungselektronik und innovativen Serviceangeboten, die so viel Auswahl wie noch nie bieten. Ob am heimischen TV-Flachbildschirm, über PC, Tablet oder Smartphone – nahezu jedes Bildschirmgerät wird in den nächsten Wochen zum WM-Empfänger. Live-Übertragungen (auch beim Public Viewing), Video-Abrufe und Radioreportagen verschmelzen mit Ticker-News, Punkteständen und Expertenmeinungen sowie Geposteten aus sozialen Netzwerken zu einem multimedialen Gesamterlebnis neuer Dimension. Basis ist digitales Fernsehen in HDTV-Qualität. Dazu kommt noch die Kombination von Fernsehen mit Zusatzdiensten, besonders in den speziellen WM-Angeboten von ARD und ZDF im Standard HbbTV (Hybrid broadcast broadband Television) für Smart-TVs (Infografik).


Gemeinsame Erklärung für Datenschutz bei smartem Fernsehen

Mai 2014. ard-zdf-logosGroße Allianz beim Datenschutz für smartes Fernsehen: Die Datenschutzbeauftragten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die entsprechenden Aufsichtsbehörden der Bundesländer (Düsseldorfer Kreis) haben sich auf gemeinsame Grundregeln geeinigt, um persönliche Daten der Nutzer von Smart-TV zu schützen. Dabei geht es um Internetdienste zusätzlich zum Fernsehangebot, bei denen ein Datenaustausch technisch nicht vermeidbar ist. Das gemeinsame Positionspapier hält laut einer gemeinsamen ARD-ZDF-Pressemitteilung unter anderem fest, dass die anonyme Nutzung von Fernsehangeboten auch bei Smart-TV-Geräten gewährleistet sein muss. Eine Profilbildung über das individuelle Fernsehverhalten ist ohne Information und Einwilligung der Zuschauer unzulässig. Darüber hinaus müssen Smart-TV-Geräte, die HbbTV-Angebote der Sender sowie sonstige Web-Dienste über sicherheitstechnische Mechanismen verfügen, die die Geräte und den Datenverkehr vor dem Zugriff unbefugter Dritter schützen. Diese Position wird von der Konferenz der Direktoren der Landesanstalten für Medien (DLM) unterstützt. Auch die AG Smart-TV der Deutschen TV-Plattform diskutiert das Thema seit längerem intensiv und hat wichtige Positionen u.a. in der aktuellen "Marktanalyse Smart-TV" veröffentlicht. ARD, ZDF und die Medienanstalten sind u.a. Mitglieder der Deutschen TV-Plattform.


ANGA COM: Fernsehen mit freundlicher Empfehlung

anga-com-2014Mai 2014. Dank Internet-Verbindung des Smart-TV profitiert der Zuschauer nicht nur von einer größeren Vielfalt an Inhalten, sondern kann diese auch ganz individuell auf seine Wünsche zuschneiden lassen - etwa über personalisierte Empfehlungssysteme. Dies verdeutlichte laut Pressemitteilung die Debatte beim Strategiepanel „Personalized TV – Fernsehen mit freundlicher Empfehlung" bei der ANGA COM. Vorgestellt wurde auch die Broschüre „Marktanalyse Smart-TV" (in Deutsch & Englisch) mit einer aktuellen Bestandsaufnahme der Deutschen TV-Plattform. „Es ist wichtig, so viele Nutzer wie möglich mit in die interaktive Zukunft zu nehmen, und noch mehr Zuschauer davon zu überzeugen, dass sie mit dem Anschluss des Fernsehers ans Internet eine neue Vielfalt genießen können", beschrieb Wolfgang Elsäßer (ASTRA Deutschland) die Herausforderungen in seinem Impulsreferat auf dem ANGA COM-Panel. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen TV-Plattform formulierte drei Thesen für den Erfolg von Smart-TV: Die intensive Aufklärung der Zuschauer bildet ebenso wie spannende Inhalte und deren einfache Handhabung die Grundlage für die Akzeptanz der neuen Geräte beim Kunden. Personalisierte und individuelle Programm-Angebote und Dienste erfordern zwar ein gewisses Maß an Datenerhebung – dabei sollte aber der Grundsatz gelten „so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich". Chancengleichheit bei Zugang und Auffindbarkeit ist zu gewährleisten: Ein System ist vor allem dann fair, wenn der Nutzer es nach seinen Wünschen gestalten kann. Fazit der Diskussionsrunde unter Leitung des Moderators Jürgen Sewczyk, Leiter der AG Smart-TV der Deutschen TV-Plattform (JS Consult/M7 Eutelsat): Personalisiertes Fernsehen steht noch ganz am Anfang, und wird sein volles Potential erst in den kommenden Jahren entfalten. Für die Akzeptanz solcher Systeme sind die größtmögliche Transparenz bei der Datenerhebung sowie ein verbraucherfreundlicher Umgang mit den Daten nötig – die Wünsche der Zuschauer müssen dabei stets im Mittelpunkt stehen.


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