28. Juli 1996: Mit Vollgas ins digitale Zeitalter? Die Symbolik passte nicht so ganz. Ein Marathonlauf hätte sich besser geeignet.


Erinnerungen an das 4. Symposium

 

25.04.1996 - 1. Mitgliederversammlung 1996
Hauptthemen:
Einrichtung neuer Arbeitsgruppen
• AG Medien, Recht und Rundfunkregulierung
• AG Implementierung interaktives und digitales TV
• AG Einführungsszenarien und Zukunftsperspektiven
• AG Merging
Sachstandsberichte
• Digitales terrestrisches TV
• DVB-Projekt


28.07.1996 Start des digitalen Fernsehens in Deutschland

Seit dem 28. Juli 1996 ist digitales Fernsehen auch in Deutschland Realität. An jenem Sonntag startete der sogenannte Regelbetrieb des Senders „DF1“ („Digitales Fernsehen 1“) der Kirch-Gruppe.

Leider kamen nur wenige Pay-TV-Kunden tatsächlich in den Genuß dieser Premiere: Die erforderlichen Decoder, die sog. „SetTop-Boxen“, waren erst am Tage zuvor im Handel verfügbar, nachdem es überraschend doch noch zu einer Einigung zwischen Kirch und Bertelsmann in der Frage des Decoder-Standards (Conditional Access) gekommen war. Nach Angaben von Gottfried Zmeck, Geschäftsführer von DF1, wurde das Programmpaket über die Satelliten ASTRA 1D und 1E ausgestrahlt. Es umfasste zunächst 17 Kanäle, in denen Spielfilme, Serien, Kinderprogramme und Sportveranstaltungen angeboten wurden. Später wurde das Programm weiter ausgebaut.

Das Standardpaket kostete anfangs inklusive der beiden digitalen Kanäle des Deutschen Sportfernsehens (DSF plus und DSF Golf) monatlich 30 Mark, ohne Sport 20 DM.

August 1996 Ergänzungslieferung zum Kompendium Rechtzeitig zum Start des Digitalen Fernsehens DF1 in Deutschland wurde das Informations-Kompendium „Fernsehen heute und morgen“ der DTVP ergänzt und dem letzten Stand der überaus schnellen Entwicklung auf diesem Sektor angepasst.
Schwerpunkte der Ergänzungslieferung waren Informationen rund um das digitale Fernsehen und seinen Start in Deutschland sowie neue Daten und Fakten zum DVB-Projekt. Weitere Themen befassten sich mit dem neuen Breitbildformat 16:9, mit Inhalten und Programmen, mit Pilotprojekten, Märkten und Konzepten. Die Kapitel über den Computerbereich und Multi-Media wurden ebenso überarbeitet und ergänzt wie die Informationen über die Aktivitäten in den USA und Fernost.

Alle früheren Bezieher des Grundwerkes haben die Ergänzungslieferung automatisch erhalten.

29.10.1996 2. Mitgliederversammlung 1996
ICC Berlin
Hauptthemen:
• Vorbericht Symposium am 30.10.
• Berichte aus den Arbeitsgruppen
• Grundsatzdiskussion zur Zukunft der Plattform
• Eigene Homepage (?)

30.10.1996 4. Symposium ICC Berlin, Saal 4/5
Digitales Fernsehen in Deutschland
Neue Technologien an der Schwelle zum Markt

Zum vierten Mal lud die Deutsche TV-Plattform zu einem eintägigen Symposium über neue Fernsehsysteme, -techniken und -inhalte. Eine Premiere war es dennoch: Erstmals wurde den Mitgliedern die Möglichkeit geboten, den Teilnehmern im Rahmen einer Begleitausstellung die neuesten Systeme und Produkte „zum Anfassen“ vorzustellen.

So konnten die Besucher auf den Ständen digitales Fernsehen „live“ erleben oder sich über die vielfältigen Möglichkeiten von MultiMedia-Terminals, über digitale Kameras und Aufzeichnungsgeräte oder die Qualität moderner Projektionssysteme informieren.
Teilnehmer der Begleitausstellung:

• Grundig
• LOEWE
• NOKIA
• Philips
• SONY
• Thomson

Die über 130 Teilnehmer kamen aus allen Bereichen der Medienwirtschaft: von privaten wie öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ebenso wie aus der Industrie, aus Politik und Verwaltung sowie von Programmherstellern, von Service-Providern oder von Netze- und Satelliten-Betreibern. Dies ist die besondere Stärke der TV-Plattform, daß sie als einzige Institution dieser Art wirklich alle Beteiligten an einem Tisch vereinigt, den Meinungsaustausch forciert und versucht, im gegenseitigen Gespräch einen Konsens zu finden.

Das rasche Zusammenwachsen mit der Informations- und Kommunikationselektronik macht jedoch deutlich, daß die Ziele wie auch der Kreis der Beteiligten abermals erweitert werden müssen. So sieht die Plattform es derzeit als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, Hersteller und Dienstleister aus den genannten Branchen ebenfalls an ihren „runden Tisch“ einzuladen, um eine noch breitere Basis für ihre Aktivitäten zu haben und noch mehr Kompetenz bündeln zu können.

Die Messe Berlin GmbH
ist aufgrund der engen thematischen Verzahnung mit der Internationalen Funkausstellung der Deutschen TV-Plattform als Fördermitglied beigetreten.

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