Arbeitsgruppe Terrestrik & mobile Media

Holger Meinzer

Die Arbeitsgruppe Terrestrik & mobile Media der Deutschen TV-Plattform wurde im April 2016 gegründet und knüpft an die erfolgreiche Arbeit der AG Broadcast Infrastruktur Terrestrik und der AG Mobile Mediennutzung an (Pressemitteilung). Sie steht unter Leitung von Holger Meinzer (Chief Commercial Officer B2B Media Broadcast) und widmet sich vorrangig der Umstellung von DVB-T auf die zweite Generation des digitalen Antennenfernsehens in Deutschland: DVB-T2 HD. Darüber hinaus werden in der AG auch alle anderen Formen der Medien-Verteilung über terrestrische Frequenzen sowie Verfahren zur Versorgung portabler Empfänger mit audiovisuellen Medien behandelt.

Die Terrestrik war der erste TV-Empfangsweg, der Ende 2008 die komplette Umstellung von Analog auf Digital bewältigt hatte. Damit etablierte sich das digitale Antennenfernsehen als drittstärkster TV-Übertragungsweg – neben Satellit und Kabel als Hauptempfangswege in Deutschland. Mit der seit 31. Mai 2016 laufenden Migration von DVB-T auf den Nachfolgestandard DVB-T2 steht die digitale Terrestrik vor einem weiteren Entwicklungsschritt. Der neue Standard wird den TV-Zuschauern eine größere Programmvielfalt in den für den Rundfunk verbliebenen Terrestrik-Frequenzen bieten - erstmals auch in HD-Qualität. Außerdem macht die Verwendung von HEVC bei DVB-T2 Deutschland zum weltweiten Innovationsführer, erfordert jedoch seitens der Verbraucher den Wechsel auf neue Endgeräte. Gleichzeitig verändert sich mit der Verschlüsselung privater HD-Programme das Geschäftsmodell des digital-terrestrischen Fernsehens: Sie werden über die freenetTV-Plattform verbreitet, während die öffentlich-rechtlichen HD-Programme weiterhin frei empfangbar bleiben.

Die Umstellung auf DVB-T2 HD ab dem 29. März 2017 bis Mitte 2019 ist angesichts der technischen und marktlichen Komplexität ein herausforderndes Unterfangen, das nur in enger Abstimmung und im Zusammenwirken aller Marktteilnehmer und sonstiger beteiligter Institutionen gelingen kann. Deshalb wurde die neue Arbeitsgruppe Terrestrik & mobile Media von den Mitgliedern der Deutschen TV-Plattform gegründet, um für koordiniertes Vorgehen und eine reibungslose Einführung von DVB-T2 HD ein Forum zu bieten. Dabei versteht sich die AG als übergreifende Diskussionsplattform für die Mitglieder und einen erweiterten Kreis an Interessierten. Sie wird den Austausch aller Marktteilnehmer zur Einführung von DVB-T2 HD ermöglichen und geeignete Maßnahmen erarbeiten, um die Migration zielgerichtet zu begleiten und zu fördern.

Neben ihrer Funktion als Diskussionsplattform wird die AG auf Basis ihrer fachlichen Kompetenz und interdisziplinären Zusammensetzung auch Lösungsvorschläge und Szenarien für etwaige Hürden beim Übergang zu DVB-T2 HD entwickeln und Grundlagen für technische, wirtschaftliche oder politische Entscheidungen der zuständigen Gremien und Institutionen ausarbeiten. Als fachliches Expertengremium leistet sie zusammen mit der Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen TV-Plattform einen aktiven, konstruktiven Beitrag zu Information und Aufklärung der Verbraucher. Das erfolgt in enger Abstimmung mit der Initiative DVB-T2 HD, dem Projektbüro sowie dem Sendenetz- und Plattformbetreiber. Auch unterstützt die AG die Geschäftsführung der Deutschen TV-Plattform bei der Vermarktung des DVB-T2 HD-Gerätelogos.

Für die mobile Nutzung linearer TV-Programme auf portablen Geräten hat das digitale Antennenfernsehen ein Alleinstellungsmerkmal unter den TV-Verbreitungswegen. Das gilt es bei DVB-T2 HD zu erhalten und zugleich die Vernetzung mit anderen terrestrischen Übertragungsformen von Bewegtbild und nonlinearem TV zu befördern. Auch spielen Fragen der Sicherung des für Rundfunk zur Verfügung stehenden Frequenzspektrums (Digitale Dividenden) und der störungsfreien Nutzung von Rundfunk und Mobilfunk (LTE) eine Rolle für das AG-Wirken. "TV-Empfangswege sind die Lebensadern der digitalen Rundfunkübertragung. Nun steht in Deutschland die Umstellung der Terrestrik auf DVB-T2 HD im Mittelpunkt – zudem wächst die mobile Mediennutzung", sagt Holger Meinzer, AG-Leiter und Vorstandsmitglied: "Unsere Arbeitsgruppe wirkt aktiv daran mit.“

 

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